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"Freie Psychotherapie", Mitgliedermagazin des Verbandes freier Psychotherapeuten, Heilpraktiker für Psychotherapie und Psychologischer Berater e.V., Nr. 2'07

Reinkarnations-Therapie - Rückführungs-Therapie

Artikel von Dr. Claudia Dorchain im Mitgliedermagazin 1'07: Reinkarnationstherapie. Vom Mythos zur Methode

Die Zusammenfassung und der geschichtliche Abriss des „Myhtos Reinkarnation“ haben mir gut gefallen und ich bedanke mich bei Frau Dr. Dorchain. Menschen, die für sich an eine Rückführung denken, werden hier gut informiert und eingestimmt. Haben sie sich jedoch zu einer Rückführungs- oder Reinkarnations-Therapie entschlossen, sollte ein zweiter Teil folgen, über die Methode.
Falls Frau Dr. Dorchain keinen zweiten Teil „Methode“ in Aussicht gestellt hat, möchte ich den als Praktikerin liefern.

Zu mir kommen seit 1998 Menschen mit ganz unterschiedlichen Symptomen. Ängste sind dabei, z.B. Prüfungsängste; finanzielle Nöte; psychosomatische Beschwerden; Partnerprobleme; ... und auch Neugierige sind dabei. Mit beiden führe ich ein anamnestisches Gespräch und erkläre meine Vorgehensweise.

Zum besseren Verständnis soll hier ein standardisiertes Beispiel dienen:

Die Technik der Rückführungs-Therapie:
Nehmen wir an, eine Migräne-Patientin kommt, weil alle herkömmlichen Mittel und Therapien bisher erfolglos geblieben sind. Sie wurde vielleicht sogar als Therapie resistent bezeichnet.
Es sollen nun der Grund, die Zusammenhänge und die Ursachen gesucht werden. Das schließt ein, dass eine Rückführung auch zu einer Ursache unternommen werden kann, die im heutigen Leben liegt, vielleicht in früher Kindheit, während der Geburt, im Bauch der Mutter oder noch früher, in einem sog. früheren Leben. Das Ziel der Anamnese ist, die Formulierung zu finden, mit der die Rückführung gestartet wird. Diese Formulierung wird wie ein Suchwort oder Codewort für das eigene Suchsystem verwendet.
Das konkrete Problem der Patientin würde in unserem Beispielfall mit dem Satz bezeichnet werden: „Ich will den Grund kennen lernen, warum ich immer in einer Situation X, und/oder wenn Person Y anwesend ist, einen Migräne-Anfall bekomme. Mein Ziel ist, dass ich, wenn ich keine Migräne mehr habe, wieder mit meinem Sohn sonntags Fahrrad fahren kann.“
Die Einstiegsfrage ist also durchaus problemorientiert. Aber die Formulierung, was die Patientin nach der Rückführungs-Therapie erreichen will, ist schon lösungs- und zukunfts-orientiert.
Die Anweisungen des Hausarztes oder der HeilpraktikerIn soll die Patientin unbedingt weiter befolgen.

Zur vereinbarten Zeit liegt die Patientin entspannt auf einer Liege oder einem Entspannungssessel. Durch diese Entspannung soll erreicht werden, dass sich die linke Gehirnhälfte, die logisch denkende, zurückzieht und es geschehen lässt, dass sich die rechte Gehirnhälfte, die sich erinnernde, aktiviert wird und Bilder und Gefühle freigibt, die mit den gesuchten Mustern und Blockaden in Verbindung stehen. Das bewusste Entspannen wird mit verschiedenen Methoden erreicht, z.B.
mit Herunterzählen, der sog. Count-down-Entspannungsmethode, durch Entspannungsmusik und durch Vorstellungsaufgaben, bei denen alle äußeren Sinne angesprochen werden (VAKOG), oder die Patientin stellt sich vor, dass unsichtbare Hände ihren Körper entspannend massieren, oder sie wird auf eine Traumreise mitgenommen, Übungen aus dem Autogenen Training werden gemacht, Einstellungen aus dem Katathymen Bilderleben werden hinzugezogen oder eine Hypnose eingeleitet, bis sie sich im sog. Alphazustand befindet.
Der Alphazustand ist der natürliche Zustand des Gehirns am Morgen beim Aufwachen und am Abend vor dem Einschlafen. Die Gehirnwellen sind messbare elektrische Schwingungs-Frequenzen, ausgedrückt in Hertz. Der Alpha-Zustand, die Brücke zwischen Wachen und Schlafen, liegt bei 8-13,5 Hertz. Wenn die Patientin schon Erfahrung mit Entspannung aus dem Autogenen Training oder anderen Entspannungsmethoden gemacht hat, ist es für sie oft leichter.
Zwischen Therapeutin und Patientin beginnt jetzt ein Dialog, in dem die entsprechenden Muster und Ereignisse gefunden werden, die die Patientin im heutigen Leben behindern und die zu den Schmerzen geführt haben. Die Patientin soll mitteilen, was sie fühlt, sieht, weiß und schließlich erkannt hat.
Die linke Gehirnhälfte ist nie so weit ausgeschaltet, dass die Patientin nicht mehr wüsste, was mit ihr geschieht. Sie könnte also jederzeit sagen: „Nein, das will ich nicht“ oder „diesen Marktplatz will ich mir gerne genauer ansehen“ oder „Ich möchte jetzt erst mal auf die Toilette“. Also – nicht nur als Seele haben wir den freien Willen, bestimmte Erfahrungen zu machen, auch in der Rückführungs-Therapie gilt der freie Wille!

Die Patientin würde in unserem Beispielfall vielleicht zwei sog. Opferleben und ein sog. Täterleben ansehen und dabei nachempfinden, was sie damals gefühlt hat. Sie würde alle alten, heute unbewussten Gefühle entdecken, und die Zusammenhänge erkennen, die ihr im heutigen Leben zu schaffen machen. Die Ereignisse, die sich unsere Beispiel-Patientin dabei anschaut, sind oft in dem selben Alter im früheren Leben passiert, in dem sich im heutigen Leben auch biografisch markante Begebenheiten ereigneten, z.B. einen Unfall mit 30 Jahren. Sie erkennt vielleicht, dass ihr in Opferleben I mit 30 Jahren als Holzfäller ein Baum auf den Kopf fiel, in Opferleben II bekam sie mit 30 in einem Kampf eine Keule auf den Kopf und im Täterleben erlebt sie sich mit 30 als aggressiven Keulen schwingenden Raufbold, der andere Menschen erschlägt oder – auch das ist möglich – nur den Finger hebt und andere anstiftet, einem Menschen eine lieblose Tat anzutun.

Unsere Beispiel-Patientin wird auch gefragt, wem von den Menschen aus früheren Leben sie in ihrem heutigen Leben wieder begegnet. Dabei findet sich meist auch die erwähnte Person Y. Oft ist schon hier klar, wie die Zusammenhänge zu sehen sind. Und sie findet eine große Erleichterung, sich bei diesen Personen zu entschuldigen und um Vergebung zu bitten (im Täterleben), als auch denen zu vergeben, die ihr im Opferleben Leid zugefügt haben.
Das ist das Herzstück der Rückführungs-Therapie, das Auflösungs- oder Vergebungsritual. Die Wirkung wird als „energetisch“ bezeichnet, denn diese Personen müssen nicht aufgesucht werden, um ihnen zu verzeihen oder sie um Vergebung zu bitten. Allein die Einsicht, evtl. auch das Bereuen, und die feste Überzeugung bei den gesprochenen Worten wirken befreiend.

Nach dem Vergebungsritual sind die Energien frei geworden, die an alten Mustern, unbewussten Überzeugungen, Glaubenssätzen, Blockaden gebunden waren.
Die Patientin fühlt sich wie von einem Druck befreit, wenn sie ihrem ehemaligen „Feind“ im Geiste gegenüber saß und mit diesem „reinen Tisch“ gemacht hat.
Jetzt werden – noch im entspannten Zustand - die Gaben angesprochen, die die Patientin entdeckt hat, die unter allem versteckt waren. Sie erkennt selbst die verschiedenen Möglichkeiten, ihr Ziel zu erreichen, mit ihrem Sohn jederzeit Fahrrad fahren zu können. Ebenso findet sie weitere natürliche Ressourcen, die sie jetzt nutzen kann.
Nach diesem Prozess wird die Patientin wieder ins Hier und Jetzt zurück begleitet.
Wenn die Patientin einverstanden ist, wird bei der Therapie eine Kassette aufgenommen, die der Patientin mitgegeben wird, damit sie sich später alles nochmals anhören kann.

Nach der Rückführung und im täglichen Leben liegen die weiteren Gedanken, Worte und Handlungen in der eigenen bewussten Verantwortung der Patientin. In der abschließenden Besprechung wird mehr Wert auf die Begabungen und Ressourcen gelegt, so dass die alten Muster und Glaubenssätze immer mehr in den Hintergrund treten können. Interessant wird auch, was Hausarzt oder HeilpraktikerIn über den Verlauf der Migräne zu sagen hat, und wie die Medikamente nun wirken. Etwas Geduld ist sicher richtig und manchmal notwendig. Es ist schon vorgekommen, dass die Patientin plötzlich den Eindruck hat, dass die Person Y jetzt viel netter ist!

Erkenntnisse aus den am häufigsten gestellten Fragen:

Ich habe soviel mit meinem jetzigen Leben zu tun, warum soll ich mich auch noch mit früheren Leben beschäftigen?
– Ohne Leidensdruck sucht man wohl nie einen Therapeuten auf. Sollte einem jedoch klar geworden sein, dass Ursachen von Verhaltensweisen, Gründe für Krankheitssymptome, Blockaden in vielen täglichen Situationen, Ängste, Phobien usw. in früheren Leben zu finden sind, erwägt man schon so einen Schritt. Wichtig ist, dass nach der Therapie das frühere Leben nicht noch wie ein weiterer schwerer Stein „am Hals hängt“, sondern dass das Vergebungsritual konsequent durchgeführt wird.

Wie kann man erkennen, ob momentan ein Minus in der persönlichen Energiebilanz vorliegt? Oder ob karmische Restbestände vorhanden sind?
- Zum einen kann man mit Geburtsdaten (mit Geburtsminute) und Geburtsort zu einem Astrologen/In gehen und ihn/sie danach fragen.
Zum anderen helfen Gefühle weiter. Wenn Sie eine Emotion haben und dazu sagen können:
Ich fühle mich jetzt, als ob.... mir ein Baum auf den Kopf fällt...
Oder: Mir ist, wie wenn... mir jemand die Kehle zudrückt...
kann es sein, dass Sie schon einmal so etwas erlitten haben. Dieser Hinweis stammt von meiner Lehrerin Ingrid Vallières.
Mein Lehrer Trutz Hardo wies darauf hin: was uns abstößt, aufregt oder abschreckend erscheint, was wir nie (wieder) erleben wollen, das hat auch mit uns selbst zu tun! Und was uns an einem anderen Menschen fasziniert, liegt auch in uns, wir müssen es nur aktivieren!

Bei einem Vortrag über Mobbing sagte die Referentin, die Geschädigten würden oft berichten: Ich fühle mich im Betrieb so ...wie wenn man mich foltern oder langsam töten würde... !

Haben Sie Lust auf eine Hausaufgabe? Schreiben Sie in einer stillen Stunde alles auf, was Sie in der letzten Zeit abschreckend oder störend fanden, womit Sie Probleme oder Konflikte hatten, die sich schon wiederholten. Diese Punkte können Sie auf unbearbeitete Aufgaben hinweisen, die Sie aus einem früheren Leben in Ihr heutiges Leben mitgebracht haben. Sollten Sie dabei auf Probleme stoßen, an deren Bewältigung Sie bisher immer wieder gescheitert sind, so könnte Ihnen hier eine Rückführungs-Therapie helfen.
Der richtige Zeitpunkt für die Rückführungs- oder Reinkarnations-Therapie ist wie bei jeder Therapieart: wenn man in seinem Leben etwas verändern oder verbessern will.
Die Kontraindikation ist genau wie beim Autogenen Training. Hier sind vor allem akute Psychosen und Geisteskrankheiten zu erwähnen. In einem solchen Fall könnte sich auch die engste Bezugsperson zu einer Rückführung entscheiden, die dann vom Höheren Selbst des Betreffenden die möglichen Antworten erhält. Auch wenn Fragen über Kinder gestellt werden sollen, ist Vater oder Mutter besser für die Rückführung und die Beantwortung der drängenden Fragen geeignet.

Die Bearbeitung von Problemen mit dem Partner, den Eltern oder Kindern, also den Menschen, mit denen man karmisch verbunden ist, ist nicht unbedingt zweckmäßig. Da könnten noch weitere Verstrickungen dazu kommen. Eine neutrale Person, wie z.B. einE TherapeutIn, ist da geeigneter. Denn die nahen Angehörigen hat man sich als Seele auf der geistigen Ebene vorher ausgesucht, um mit ihnen das Spiel des Lebens und der Erfahrung zu spielen. Das heißt, man kann – wie der Volksmund sagt – nicht nur für den ausgesuchten Partner etwas, sondern sogar für die Eltern!
Ja, wurde ich gefragt, dann können wir ja jetzt eh nichts mehr machen, es ist halt so, wie es ist und wir brauchen uns nicht mehr so anzustrengen?
- Unsere Aufgaben auf der Erde sind die Entwicklung der Seele zur allumfassenden Liebe und zur geistigen Neutralität.
Wenn wir nach unserem irdischen Empfinden einen sehr ungerechten Chef haben, hatten wir uns vielleicht schon selbst als ungerechten Chef erlebt und wollen nun den Ausgleich. In der Rückführung erleben wir eine Situation als ungerechter Chef wieder, erkennen die Zusammenhänge, bitten den ungerecht Behandelten um Verzeihung und uns selbst auch. Dann gehen wir mit neuem Mut zur Arbeit. Der Patient kann oft schon am nächsten Tag eine Veränderung an seinem Chef bemerken und/oder er begegnet ihm ganz anders und dadurch ist der Chef plötzlich „wie umgetauscht“.
Auf einer Ausrede wie „da kann man gar nichts machen“, dürfen wir uns nicht ausruhen. Dann kann es nach unserem irdischen Leben wie in der Schule gehen: Wir beschließen, die selbe Klasse noch einmal zu besuchen, weil wir das selbst erkannt haben.
Rückführungen werden von verschiedenen Seiten angeboten. Zu einer Rückführungs-Therapie sollte man sich Ärzten, Psychologen, Heilpraktikern und Psychotherapeutischen Heilpraktikern anvertrauen, die sich auf diese Therapieart spezialisiert haben.
Krankheitssymptome, Leiden, (wiederkehrende) Probleme können uns auf den Lernprozess, auf die Lernmöglichkeiten hinweisen. Kleine Hinweise, die wir uns in Form von kleinen Ungeschicklichkeiten eingebaut haben (Schnitt in einen Finger, wenn wir von etwas „die Finger lassen“ sollen), bis hin zu starken Schicksalsschlägen, die wir als Unfälle initiieren, oder sogar die Dauersirene einer chronischen Krankheit oder eines Tinnitus weisen uns auf Themen hin, die wir bearbeiten wollen.
Wir sind immer in der Eigenverantwortung! Wir sind selbst verantwortlich für unser Schicksal und sollten sogar dankbar sein, wenn uns ein Mitmensch zur Verfügung steht, mit ihm oder an ihm zu lernen. Danken Sie also Ihrem Partner z.B. für jedes Problem, das er Ihnen macht (vielleicht zuerst nur in Gedanken)!

Verkraften wir das alles, was wir uns in einer Rückführung anschauen sollen?
- Ja, denn die Seele ist als höhere Instanz, wie eine Hilfsperson, immer dabei. Und sie zeigt nur das, was zur Zeit anzuschauen ist und damit auch zu verdauen und zu integrieren ist. In der Rückführung mit therapeutischem Ziel wird immer Kontakt mit dieser höheren Instanz aufgenommen. Die Bezeichnungen lauten Schutzengel, Höheres Selbst oder Geistführer. Dann kann es während der Rückführungs-Therapie z.B. heißen: es sind 5 Leben vorhanden, die mit dem Symptom zusammen hängen, aber es genügt, zwei Opferleben und ein Täterleben anzuschauen, um den Ursprung des Symptoms erkennen und auflösen zu dürfen.

Das Ziel der Rückführungs-Therapie
ist natürlich, den Menschen von seinen Beschwerden zu befreien, damit er ohne diese Belastungen an sein Ziel kommt und bewusst und aktiv seine Zukunft gestalten kann. Die Lösung kann durch bewusst machen des Verdrängten erfolgen, und durch Erkennen und Vergeben kann die seelische Energiebilanz ausgeglichen werden.
Das ist auch etwas für Ungeduldige: ein schneller Zugriff bei entsprechender Bereitschaft.
Nach diesem Prozess helfen dann erst positive Affirmationen und das Motivationstraining richtig, auch Übungen des Autogenen Trainings zeigen bessere Resultate.
Ich beschäftige mich deshalb mit Rückführungstherapie, weil ich erkannt habe, dass eine Rückführung zur ersten Ursache mit integriertem Auflösungsritual oft den Langzeit-Auflösungsprozess anderer bewährter Psychotherapien verkürzen kann. Die Rückführungs-Therapie wird immer auf das Ziel des Patienten, seine Motivation und seinen Persönlichkeitstyp abgestimmt. Dabei sollte sich der Patient immer wohl und leicht fühlen.

Die Ausführungen über die RT sollen nun nicht bezwecken, dass jemand seine Religionszugehörigkeit aufkündigt. Es kann jedoch vorkommen, dass jemand erkennt, auch mal den Glauben eines Juden, Moslem, Buddhisten o.a. gehabt zu haben oder eine andere als die weiße Hautfarbe. Ganz sicher ist die Rückführungs-Therapie keine Methode, nicht mehr zum Arzt oder HP zu gehen! Ganz im Gegenteil, sie kann helfen, besser über die Hintergründe einer Krankheit oder eines Symptoms Bescheid zu wissen und kann durch Erkenntnisse (Energie-)Blockaden auflösen.
Wenn man Arzt und HP nicht mehr so oft konsultieren muss, spart man sich Leid, Zeit und Geld und der Allgemeinheit/Solidargemeinschaft hohe Kosten.

Für mich ist die Reinkarnationstherapie eine besonders zielgerichtete Methode zur Behandlung von einfachen Befindlichkeitsstörungen bis hin zu schwer wiegenden Krankheiten, am besten in Zusammenarbeit mit Hausarzt, HeilpraktikerIn oder psychosomatisch orientierten Arzt. Die Linderung und Heilung von Symptomen dauert oft monatelang und ist sehr Kosten intensiv, wenn niemand weiß, was dahinter stehen könnte. Mit der Rückführungs-Therapie ist uns eine erfolgreiche, effektive und zielgerichtete Therapie in die Hand gegeben worden. Nicht zuletzt wegen der finanziellen Lage unserer Krankenkassen bin ich überzeugt, dass sich die Rückführungs- oder Reinkarnations-Therapie bei umsichtigen und zukunftsorientierten Menschen durchsetzen wird, die einen Therapeuten als Änderungs-Assisten oder Katalysator ansehen, oder kurzfristig Hilfe zur Selbsthilfe in einer Konfliktsituation brauchen.

Die Rückführung sollte auch als ein Schritt im Lebens- und Entwicklungsprozess gesehen werden. Oft kommt der Mensch über ein Symptom auf seinen Lebensweg, an seinen eigenen Weg zur inneren und äußeren Heilung, an seine Begabungen und Ressourcen. Meistens erhalten die Menschen in einer Rückführungs-Sitzung, die auch schon mal über 2-4 Stunden dauern kann, so viele Informationen für sich, dass sie selbst weiter arbeiten können. Allerdings müssen sie Entscheidungen selbst treffen, die kann ihnen niemand abnehmen . Ungute Gefühle auf Grund nicht getroffener Entscheidungen kann niemand der Methode anlasten!
Manche Menschen möchten dann noch tiefer, noch ausführlicher und gründlicher in sich hinab tauchen, um z.B. außer der Auflösung der Prüfungsangst auch noch zu erfahren, mit welchen Begabungen und Talenten die zukünftige Heilpraxis zu führen wäre. Hier ist ganz wesentlich, sich selbst gut auf die Rückführung vorzubereiten, indem alles zusammen getragen wird, was momentan und für die Zukunft fraglich ist oder welche Ziele beabsichtigt sind. Während der Rückführung im entspannten Zustand kann der Fragende selbst Antworten aus seiner Metaposition sehen, fühlen oder erkennen. Oder er fragt seinen Seelenhelfer, sein Höheres Selbst und erhält die Antwort, für die er im Moment zugänglich ist.

Jetzt gibt es auch noch die so genannten Neugierigen. Menschen, die ihre irdischen Erfahrungen für sich ordnen wollen und wissen wollen, wie oft sie die „Erdenschule“ zum Lernen aufgesucht haben. Es ist möglich, im entspannten Zustand den höheren Seelenanteil, das Höhere Selbst zu bitten, alle bisher auf der Erde zugebrachten Leben im Überblick zu zeigen. Dann ist es möglich, dass diese Menschen die Zahl der Leben, die sie als Mann oder Frau zugebracht haben, oder Leben, die schon in der Kindheit endeten, im Überblick erhalten. Diese Informationen erhält der Mensch für sich selbst zur Erkenntnis. Auch eine Liste mit Fragen an das Höhere Selbst kann dem Patienten helfen, seinen derzeitigen Stand, seine Entwicklung und seine Ziele zu erkennen, damit er sich in seinem täglichen Leben danach richten kann. Das soll auch als Hilfe zur Selbsthilfe und Selbsterkenntnis dienen.




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